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DFB-Chef Grindel tritt mit sofortiger Wirkung zurück

DFB-Chef Grindel tritt mit sofortiger Wirkung zurück
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Nach einer Serie von Fehltritten beugt sich DFB-Chef Reinhard Grindel dem Druck und tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Grindel soll in den Jahren 2016 und 2017 fragwürdige Zusatzeinkünfte in Höhe von 78.000 Euro verschleiert haben. Außerdem nahm er eine teure Uhr als Geschenk von einem ukrainischen Fußballfunktionär an. Das hatte der Spiegel publik gemacht.

"Ich trete vom Amt des DFB-Präsidenten zurück. Ich entschuldige mich dafür, dass ich durch mein wenig vorbildliches Handeln im Zusammenhang mit der Annahme einer Uhr Vorurteile gegenüber Haupt- oder ehrenamtlich Tätigen im Fußball bestätigt habe", so der 57-Jährige heute in der Verbandszentrale in Frankfurt.

Seine Ämter bei den internationalen Verbänden FIFA und UEFA will Grindel behalten.

Immer wieder Kritik an Grindel

Grindel steht nicht erst seit den jüngsten Enthüllungen in der Kritik. Das wohl dunkelste Kapitel seiner Amtszeit: Die Causa Mesut Özil. Dieser hatte der DFB-Spitze nach dem Streit um ein Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan Rassismus vorgeworfen.