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Feuerstein-Fehde: Verlegerin kämpft für ihr Anwesen

Feuerstein-Fehde: Verlegerin kämpft für ihr Anwesen
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Florence Fang lebt in Kalifornien wie die Familie Feuerstein. Das Haus der Verlegerin chinesischer Abstammung sieht aus, als wäre es direkt aus der Zeichentrickserie entsprungen und als würden Fred und Wilma jeden Augenblick um die Ecke biegen.

Doch den Behörden der Stadt Hillsborough gefallen die Feuerstein-Behausung sowie die zahlreichen Figuren auf dem Gelände ganz und gar nicht. Vergangenen Monat reichte die Gemeinde eine Klage ein und forderte die Hausbesitzerin auf, ihre nicht genehmigten Anbauten zu entfernen. Fang will sich das nicht gefallen lassen und kündigte ihrerseits juristische Schritte an: Wegen Diskriminierung und Schikane.

Man müsse Träume, Herausforderungen und Änderungen wagen, sagt Fang.

Die Gemeinde bezeichnet das Anwesen einen Schandfleck und verhängt eine Strafe in Höhe von 200 Dollar. Der Aufforderung, die Figuren abzubauen, ist Fang bisher nicht nachgekommen. Sie wehrt sich.

Dass sie Figuren von den Feuersteins, Dinosauriern und Außerirdischen aufgestellt hat, sei nicht das Problem. Auch wenn Fang Rodin-Skulpturen in ihrem Garten hätte, wäre es dasselbe so der Anwalt, der die Gemeinde vertritt.

Vor ihrem Haus hat die Besitzerin den bekanntesten Ausspruch Fred Feuersteins in bunten Buchstaben aufgestellt.

Drei Millionen Dollar hat sich die Verlegerin in Rente ihr Anwesen einst kosten lassen. Den Kampf um ihr Feuerstein-Haus und ihren Gartenschmuck will sie so schnell nicht aufgeben.