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"Anti-Randalierer-Gesetz", immer weniger Demonstranten - "Gelbwesten" in der Krise?

"Anti-Randalierer-Gesetz", immer weniger Demonstranten - "Gelbwesten" in der Krise?
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Werden es mehr Demonstranten als vor einer Woche? Oder weniger? Und geht ihnen zuerst die Puste aus? Oder dem immer stärker auftretenden mmer stärker auftretenden mmer stärker auftretenden Staat? Die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich, Mitte November mit mehr als 280.000 Demonstranten gestartet, steht jeden Samstag neu auf dem Prüfstand. Vorläufiger Wert des Innenministeriums für dieses Wochenende: 7.500. Eine Woche zuvor war man auf dreimal so viele (22 300) gekommen, „die schwächste offizielle Zahl seit dem 17.November („Le Monde“).

Viele Unentwegte kritisieren "das neue "Anti-Randalierer-Gesetz".

Remi, Staatsbediensteter:

"Das Ordnungsgesetz ist ein Gesetz, das wieder mal die Freiheiten angreift. Das ist alles, was er (Macron) kann. Wir, die 'gelben Westen', fordern ein Bürgerinitiativreferendum, um Volksgesetze zu ermöglichen, effizientere als Angriffe auf die Freiheit. "

Isabelle Boulet, Arbeitslose:

"Ich war etwas entmutigt, aber ich sagte zu mir selbst:"Nein, wir geben nichts auf, wir machen weiter". Selbst wenn wir mitmachen ohne Geld für ein Sandwich- macht nichts. Wir sind hier und wir kämpfen bis zum Ende".

Die Kundgebungen, etwa in Marseille, Grenoble oder Lille, sind die ersten, die unter dem Anti-Randale-Gesetz abgehalten werden. In einigen Innenstädten haben die Präfekturen Kundgebungen in den Hauptgeschäftsstraßen untersagt, etwa in Paris, Lyon, Nancy oder Rouen. In Toulouse kam es zu Zusammenstößen, die Polizei setzte Tränengas und Knallgranaten ein („Le Monde“).

Inoffizielle Bilanz nach fünf Monaten („AFP“): Seit Beginn der Bewegung sind elf Menschen gestorben, vor allem bei Verkehrsunfällen. Eine Demonstrantin in Marseille starb zu Hause, nachdem sie durch eine Tränengasgranate verletzt worden war. 2.300 verletzte Demonstranten wurden gezählt und 1.500 verletzte Polizisten.

su