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Irak: Massengrab mit Überresten von 300 Kurden ausgehoben

Irak: Massengrab mit Überresten von 300 Kurden ausgehoben
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REUTERS/Essam al-Sudani
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Im Süden des Irak ist ein Massengrab ausgehoben worden. Dabei handelt es sich um Überreste von rund 300 Kurden, die offenbar unter Ex-Diktator Saddam Hussein getötet wurden. Die Stätte befindet sich rund 170 Kilometer von Samawa entfernt.

Iraks Präsident Barham Salih ermahnte, dass sein Land nie die Gräueltaten von Saddam Hussein vergessen dürfe.

"Dieses Verbrechen ist ein Kriegsverbrechen und ein Völkermord gegenüber Menschen, die kein Unrecht begangen haben, außer, Kurden zu sein. Das kriminelle und rassistische, alte Regime betrachtete sie als eine Gefahr für seine Herrschaft und Macht und vernichtete sie - Männer, Frauen, ältere Menschen und Kinder."

Saddam Hussein hatte die kurdische Minderheit im Irak brutal unterdrückt. Mindestens 180.000 Menschen wurden durch seine Anfal-Kampagne Ende der 1980er Jahre und den Giftgas-Angriff auf die Stadt Halabscha getötet.