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Trump will UN-Waffenpakt aufkündigen, NRA jubelt

Trump will UN-Waffenpakt aufkündigen, NRA jubelt
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"Amerikaner leben nach amerikanischen Gesetzen, nicht nach Gesetzen anderer Länder" – mit diesen Worten hat Donald Trump angekündigt, sich aus dem UN-Waffenhandelsvertrag ATT zurückzuziehen.

Beim Jahrestreffen der NRA-Waffenlobby in Indianapolis sagte er vor Tausenden jubelnden Waffenfans: "Als Teil meiner Entscheidung unterschreibe ich einen Brief an den US-Senat – hier und jetzt vor den Augen vieler Zeugen, vieler vieler Zeugen.“

Im Schreiben fordert er die Abgeordneten auf, den Ratifizierungsprozess des ATT zu stoppen. Das UNO-Abkommen regelt den Handel von Kriegswaffen und soll verhindern, dass sie in die Hände von Diktatoren oder Terroristen gelangen.

Die USA hatten den Vertrag 2013 unter Barack Obama unterzeichnet – anders als etwa China und Russland. Wenn solch wichtige Waffenexporteure nicht an die Abmachung gebunden seien, müssten das die USA auch nicht, so Trumps Argument. Bis heute haben gut 100 Länder den Vertrag ratifiziert, darunter alle Staaten der Europäischen Union.

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