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Schock nach tödlichem Angriff auf Synagoge: Augenzeugen berichten

Schock nach tödlichem Angriff auf Synagoge: Augenzeugen berichten
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REUTERS/John Gastaldo
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Der Schock nach dem Angriff eines Rechtsradikalen auf eine Synagoge in den USA ist weiterhin groß. Bei dem Vorfall kam eine Frau ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt.

Der mutmaßliche 19-jährige Schütze wurde von der Polizei festgenommen. Polizeichef David zufolge, handele es sich um einen weißen, nicht vorbestraften Mann aus San Diego.

"Ich gehe in die Empfangshalle und sehe Lori bewusstlos auf dem Boden liegen und ihr Mann, Dr. Howard Kay, der für mich wie ein Bruder ist, versucht, sie wiederzubeleben. Er wird ohnmächtig und liegt da auf dem Boden neben seiner Frau. Dann kommt die Tochter und schreit: 'Papa, Mama, was geht hier vor?' Das ist der herzzerreißendste Anblick, den ich je gesehen habe", sagte Rabbi Yisroel Goldstein.

Der Vorfall erschütterte die jüdische Gemeinde. US-Präsident Donald Trump sprach von einem "Hassverbrechen".

"Ich habe ihn angeschrieben und er hat mich angeschaut. Ich muss ihn erschreckt haben, denn er ließ seine Waffe fallen und lief weg. Ich habe einfach getan, was ich getan habe. Ich bin kein Held oder so. Ich habe es einfach getan", berichtete der Augenzeuge Oscar Stewart.

Im Internet wurde eine Hetzschrift gefunden, die der mutmaßliche Täter verfasst haben soll. In dem bisher nicht verifizierten Schreiben bekennt sich der Autor zu einem bislang nicht aufgeklärten Brandanschlag auf eine Moschee in Kalifornien kurz nach dem Anschlag von Christchurch.

Zudem schreibt der Autor, er sei von dem Attentäter in Neuseeland inspiriert worden.