Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Panamakanal: Niedrigstand wegen El Niño

Panamakanal: Niedrigstand wegen El Niño
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Auf dem Panamakanal ist der Schiffsverkehr eingeschränkt. Der Grund: Wegen der anhaltenden Dürre, die durch das Klimaphänomen El Niño in diesem Jahr noch verstärkt wird, ist der Wasserstand des künstlichen Gatún-Sees, der den Kanal mit Wasser versorgt, zu niedrig.

Deswegen wurde der maximal zulässige Tiefgang der Schiffe eingeschränkt, was bedeutet, das Großfrachter, hauptsächlich aus den USA und China, mit deutlich weniger Ladung den Kanal durchqueren dürfen.

"Diese niedrigen Pegelstände sind darauf zurückzuführen, dass es in dem Gebiet um den Panamakanal in den letzten vier oder fünf Monaten vergangenen Monaten fast keinen Niederschlag gab", so der Vizepräsident der Carlos Vargas. "Es ist in der Tat die schwerste Dürre in der mehr als einhundertjährigen Geschichte des Kanals."

Das geschätzte Ausmaß der Einbußen liegt bei etwa 15 Millionen Euro, ein Klacks im Vergleich zum Jahresumsatz von gut 2,5 Milliarden 2018. Wissenschaftler befürchten jedoch, dass es zu einer ähnlich schlimmen Situation wie im 2015 kommen könnte - ebenfalls durch El Niño verursacht. Knapp ein Fünftel der Schiffe, musste damals wegen Niedrigstand den Kurs ändern.