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And the winner is ... London

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Es hat nicht sollen sein: Eintracht Frankfurt hat den Einzug ins Finale der Europa League verpasst. Die Adlerträger unterlagen dem FC Chelsea - trotz eines Treffers von Luka Jovic - nach Elfmeterschießen mit 4:5. Chelsea-Keeper Kepa hielt zwei Elfer und avancierte zum gefeierten Helden.

Eintracht-Trainer Adi Hütter rang nach dem dramatischen Spiel um Fassung: "Der Traum vom Finale ist geplatzt. Wir waren fast mit einem Bein im Finale. Es sind viele Tränen geflossen, weil wir es heute einfach nicht verdient haben, dass wir ausscheiden. Wir können stolz sein auf das, was wir geleistet haben. Deswegen ist es bitter, dass wir nicht nach Baku gehen. Ich bin wahnsinnig stolz, was wir über die ganze Saison gezeigt haben."

Dabei hatte es im Elfmeterschießen zunächst gut ausgesehen für die Frankfurter Eintracht: Kevin Trapp hielt einen Strafstoß von Cesar Azpilicueta. Doch dann wendete sich das Blatt: Hinteregger und Paciencia scheiterten an Chelseas Keeper Kepa. Am Ende jubelten also die Engländer.

58 TON Chelsea-Coach

"In einem offenen Spiel war unser Gegner wirklich sehr gefährlich. Gegen diese Mannschaft musst Du 90 Minuten lang die Kontrolle über das Spiel behalten, selbst das Spiel machen - sonst sind sie wirklich zu gefährlich. Ich denke, dass es insgesamt ein wunderbares Spiel war."

Im anderen Halbfinale wurde ein alter Bekannter aus Dortmunder Zeiten zum Matchwinner: Pierre-Emerick Aubameyang schoss drei der vier Tore beim 4 zu 2-Sieg des FC Arsenal London beim FC Valencia. Schon das Hinspiel hatten die "Gunners" mit 3 zu 1 gewonnen.

Am 29. Mai kommt es im Finale der Europa League in Aserbaidschans Hauptstadt Baku zur Londoner Stadtmeisterschaft: FC Chelsea gegen Arsenal.