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Europawahl: EVP und Sozialdemokraten verlieren gemeinsame Mehrheit

Europawahl: EVP und Sozialdemokraten verlieren gemeinsame Mehrheit
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Bei der Europawahl haben die beiden größten Gruppen: Christdemokraten und Sozialdemokraten Sitze verloren. Sie kommen auch zusammen auf keine Mehrheit mehr.

Die Europäische Volkspartei - die Christdemokraten - erreichen 182 Sitze. Die Fraktion der Sozialdemokraten kommt auf 147 Mandate. Im Vergleich zu 2014 verliert die EVP 34 Sitze, bei den Sozialdemokraten sind es 38.

Große Gewinner der Europawahl ist die Fraktion der Liberalen. Sie können einen Zugewinn von 40 Sitzen verzeichnen. Der Zusammenschluss der nationalistischen Parteien in Europa (ENF) kommt auf ein Plus von 22 Mandaten. Auch die Grünen gewinnen dazu, sie haben 17 Sitze mehr.

Die Sitzverteilung im Europäischen Parlament wird sich in den kommenden fünf Jahren verringern. Aktuell verfügt das EU-Parlament über 751 Sitze. Dies ist die in den EU-Verträgen festgelegte Höchstzahl. Aufgrund des Brexit-Beschlusses werden 27 der 73 Sitze des Vereinigten Königreichs auf andere Mitgliedstaaten umverteilt, während die restlichen 46 Sitze für EU-Erweiterungen in Reserve gehalten werden. Die Zahl der Europaabgeordneten wird sich somit künftig auf 705 belaufen.

In Deutschland lag die Wahlbeteiligung bei 61,4 Prozent. In Österreich gingen 50,6 Prozent der Wahlberechtigen zur Wahl.