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Pompeo besucht Merkel: "Die Welt ist in großer Unruhe"

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REUTERS/Fabrizio Bensch
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Der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin getroffen. Bei seinem ersten Besuch in der deutschen Hauptstadt diskutierten die beiden eine Reihe von Konflikten, zu denen sie teilweise sehr unterschiedliche Ansichten haben.

"Unsere beiden Länder müssen gemeinsam mit den NATO-Partnern und all unseren Verbündeten für Sicherheit für uns sowie Stabilität und Frieden in so vielen Teilen der Welt wie möglich sorgen", sagte Pompeo.

Vor allem das Atomabkommen mit dem Iran stand auf der Tagesordnung.

"Wir werden eine Vielzahl von Problemen zu besprechen haben, denn die Welt ist in großer Unruhe. Allem voran die Fragen des Irans und wie verhindern wir, dass der Iran in Besitz von Atomwaffen kommt und wie verhindern wir aber auch sonstige aggressive Aktionen des Irans", sagte Merkel.

Zuvor hatte Pompeo schon den deutschen Außenminister Heiko Maas getroffen. Maas argumentierte, dass Deutschland und die USA im Prinzip das gleiche Ziel hätten: Der Iran solle nicht in den Besitz von Atomwaffen kommen.

Die Herangehensweise der beiden Länder ist jedoch sehr unterschiedlich: Die USA zogen sich im Mai vergangenen Jahres aus dem Abkommen zurück und verhängten erneut Sanktionen gegen den Iran.

Deutschland hält weiterhin an dem Deal fest. Und auch der Iran hat sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde auch nach seinem Teilausstieg vor einigen Wochen weiterhin an die Vorgaben des Abkommens gehalten.