Pompeo zur Iran-Krise: "Trump will keinen Krieg"

Pompeo zur Iran-Krise: "Trump will keinen Krieg"
Von Euronews mit dpa, reuters
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Trump wolle keinen Krieg gegen den Iran, sagt Außenminister Pompeo. Kurz zuvor hatte die US-Regierung entschieden, 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken.

WERBUNG

Die USA wollen keine militärische Eskalation im Konflikt mit dem Iran – das hat Außenminister Mike Pompeo betont. Kurz zuvor hatte die US-Regierung entschieden, 1000 weitere Soldaten in den Nahen Osten zu schicken.

"Präsident Trump will keinen Krieg. Diese Botschaft vertreten wir weiter. Gleichzeitig werden wir alles Notwendige tun, um die amerikanischen Interessen in der Region zu schützen." Am Kurs des „maximalen Drucks“ gegen Teheran halte man fest, so Pompeo weiter. Eine militärische Antwort sei nicht vom Tisch.

Atomdeal weiter auf der Kippe

Auch der iranische Präsident Hassan Rohani bemühte sich zuletzt, den Konflikt zu entschärfen. Der Iran wolle gegen keinen Staat Krieg führen, so die Worte Rohanis. Doch von den zentralen Vorgaben des Atomdeals will er sich weiter verabschieden. Teheran hat die Uranproduktion hochgefahren – und verstößt damit nach eigenen Angaben in gut einer Woche gegen das Abkommen.

USA veröffentlichen elf neue Fotos

Das Weiße Haus spricht von „nuklearer Erpressung“ – und legte nun neue Fotos vor, die belegen sollen, dass der Iran hinter den mutmaßlichen Angriffen auf die beiden Öltanker im Golf von Oman steckt. Die Bilder zeigen offenbar, wie iranische Soldaten eine Mine von einem der Tanker entfernten, die nicht explodiert war. Teheran weist die Vorwürfe vehement zurück.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Iran-Konflikt: Trump stoppt Militärschlag 10 Minuten vor Beginn

Krise am Golf von Oman: USA und Großbritannien beschuldigen Iran

"Vergeltung" für US-Aktion: Iran beschlagnahmt Öl-Tanker im Golf von Oman