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Schweiz zu langsam: EU blockiert Börse

Schweiz zu langsam: EU blockiert Börse
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Der Zwist zwischen der EU und der Schweiz ist nun soweit eskaliert, dass die Schweizer Börse am 1. Juli den Marktzugang zur EU verlieren wird. Dadurch könnte die Hälfte ihres Handelsvolumens wegbrechen. Banken und Vermögensverwalter aus der EU können dann nämlich an der Schweizer Börse nicht mehr handeln.

Der Grund: Die seit rund fünf Jahren laufenden Verhandlungen zwischen den Eidgenossen und Brüssel verlaufen zu langsam. Es gebe zu wenig Fortschritte in den Verhandlungen über das Abkommen zu den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der EU und der Schweiz, klagte EU-Kommissar Maros Sefcovic.

Die Schweizer Regierung hatte allerdings Ende 2018 schon vorsorglich Schutzmaßnahmen ergriffen: So soll es den EU-Börsen mittels Notrecht untersagt sein, Schweizer Aktien zu handeln.