Kreml: Flugverbote nach Georgien

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Von Andrea Büring mit rws, afp, dpa
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Wegen "Sicherheitsbedenken" streicht Russland alle Flüge nach Georgien.

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Bei erneuten Protesten in Tiflis haben Demonstranten den Rücktritt der Regierung und Neuwahlen gefordert. Die Lage blieb diesmal weitgehend ruhig und friedlich - im Gegensatz zu Donnerstagnacht, als Proteste innerhalb weniger Stunden in Gewalt umschlugen. Die Polizei reagierte mit Härte, fast 250 Menschen wurden verletzt.

Entzündet hatten sich die Proteste am Besuch einer russischen Parlamentariergruppe in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Es gibt bei vielen Menschen in Georgien die Sorge, dass Moskau mehr Einfluss auf das Land nehmen könnte.

Als Reaktion kündigte der Kreml an, alle Flüge nach Georgien zu streichen. Die Maßnahme soll Anfang Juli in Kraft treten. Für wie lange, blieb zunächst unklar. Hintergrund sind nach Angaben des Kremls Sicherheitsbedenken. Viele Russen machen Urlaub in Georgien. Ein Flugverbot würde besonders die Wirtschaft der Ex-Sowjetrepuplik treffen.

Die Beziehungen zwischen Russland und Georgien sind seit Jahren schwierig. Vor rund zehn Jahren führten sie Krieg, da Moskau den georgischen Provinzen Südossetien und Abchasien bei der Abspaltung half.

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