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Hilfe für Flüchtlinge: Papst stellt sich - indirekt - gegen Salvini

Hilfe für Flüchtlinge: Papst stellt sich - indirekt - gegen Salvini
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Papst Franziskus hat im Vatikan eine Messe mit Flüchtlingen und Seenotrettern gefeiert. Wie schon zuvor forderte der Papst mehr Mitgefühl mit den Geflüchteten und übte damit indirekt Kritik an Italiens Innenminister Matteo Salvini.

Der Papst sagte: "Diese Hilfsbedürfigen, die Letzten werden verlassen und betrogen, zum Sterben in die Wüste geschickt; sie werden in Gefangenenlagern gefoltert, missbraucht und verletzt; die Letzten müssen die Wellen eines unbarmherzigen Meeres überwinden; diese Letzten werden zu lange in Auffanglagern gelassen, als dass diese noch "provisorisch" genannt werden könnten."

Schon im Frühjahr hatte der Papst erneut die vielen Toten im Mittelmeer beklagt. Vor genau sechs Jahren hatte er die Insel Lampedusa besucht.

Dort verweigert Italiens Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini den Schiffen der Seenotretter - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die Einfahrt in den Hafen.

Laut Meinungsumfragen in Italien liegt aber die Unterstützung für den harten Kurs Salvinis auch unter praktizierenden Katholiken bei etwa 30 Prozent.

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