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Djokovic gewinnt Wimbledon-Titel im Endspiel gegen Federer

Djokovic gewinnt Wimbledon-Titel im Endspiel gegen Federer
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Im längsten Finale der Wimbledon-Geschichte hat Novak Djokovic die Hoffnungen von Roger Federer auf den nächsten grandiosen Tennis-Coup zerstört.

In einem irren Endspiel-Drama über fünf Sätze bezwang der serbische Weltranglisten-Erste am Sonntag den achtmaligen Wimbledonsieger aus der Schweiz mit 7:6 (7:5), 1:6, 7:6 (7:4), 4:6 und 13:12 (7:3).

Aufschlagverluste auf beiden Seitensteigerten die Spannung bis zum allerletzten Punkt. Nach Abwehr zweier Matchbälle jubelte schließlich Djokovic nach 4:57 Stunden über seinen fünften Wimbledon-Triumph.

Zuvor hatten sich 2008 Rafael Nadal und Federer mit 4:48 Stunden das bis dato längste Endspiel geliefert, auch damals verlor Federer.

Erstmals fiel die Entscheidung über den Wimbledonsieger nach einem Fünf-Satz-Match in einem Tiebreak, die Regelung wurde erst in diesem Jahr eingeführt.

Der frühere Schützling von Boris Becker wiederholte seinen Erfolg aus dem Vorjahr und trug sich nach 2011, 2014, 2015 und 2018 erneut in die Siegerliste des bedeutendsten Tennis-Turniers der Welt ein.