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Turin-Lyon: Conte sagt Ja zu TAV

"Si TAV" - Ja zur Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin-Lyon
"Si TAV" - Ja zur Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin-Lyon
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Von Leo Eder mit dpa
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Der italienische Ministerpräsident hält einen Abbruch des Milliardenprojekts für teurer als seine Fertigstellung.

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Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat sich für die umstrittene Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen dem italienischen Turin und Lyon im Südosten Frankreichs ausgesprochen.

Noch vor im März hatte Conte Zweifel an dem Projekt, kurz TAV, geäußert. Seine Kehrtwende erklärt er mit neuen EU-Fördergeldern:
"In Hinblick auf diese neuen EU-Mittel würde es mehr kosten, die TAV zu blockieren als sie fertigzustellen. Und ich sage das mit dem nationalen Interesse im Hinterkopf, welches die einzige und exklusive richtungsweisende Kraft ist, die diese Regierung leitet und immer leiten wird."

Die geplante insgesamt 270 Kilometer lange Bahntrasse mit einem rund 60 Kilometer langen Tunnel durch die Alpen ist Zündstoff für die Regierungskoalition in Italien. Die beiden regierenden Parteien streiten seit Langem, ob die Strecke nach Jahren endlich fertiggestellt werden soll. Die Lega ist für das Milliardenprojekt, die Fünf-Sterne-Bewegung will seinen Abbruch.Auf einem Teil der Strecke wurde bereits mit den Bauarbeiten begonnen.

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