Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

China: „Wechselkurs nicht als Waffe eingesetzt“

China: „Wechselkurs nicht als Waffe eingesetzt“
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die Währung als Waffe im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten: Davon könne keine Rede sein, heißt es in einer Stellungnahme der chinesischen Notenbank. China hatte seine Landeswährung zu Wochenbeginn abgewertet und angekündigt, auf die Einfuhr von Landwirtschaftsgüter aus den USA verzichten zu wollen.

Wang Xin von der chinesischen Notenbank sagt: „Die Abwertung des Yuan-Wechselkurses wurde durch den Markt bewirkt. Die chinesische Zentralbank ist darum bemüht, den Yuan-Wechselkurs stabil und ausgewogen zu halten, sie hat die Erholung der Weltwirtschaft stark unterstützt. China hat den Wechselkurs nicht als Waffe innerhalb von Handelskonflikten eingesetzt und wird das auch nicht tun.“

US-Präsident Donald Trump, der China Währungsmanipulation vorwirft, schrieb, riesige Geldmengen strömten in die USA, unter anderem aus China - etwa durch Investitionen.

Der Finanzfachmann Steve Pruitt meint: „Ich weiß nicht, wie lange Präsident Trump den Menschen noch sagen wird, dass die Chinesen den Amerikanern Milliarden Dollar zahlen werden - gerade angesichts der neuen Zölle. Wenn die Menschen in den Laden gehen und etwas nicht mehr 9,99, sondern 11,99 oder 12,99 kostet, dann werden sie es sofort merken.“

Befürchtet wird, dass sich die Spirale im Handelsstreit zwischen Peking und Washington immer schneller drehen wird und sich auch negativ auf andere Länder auswirken könnte.