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Benzinstreik: Portugals Regierung ruft Fahrer zur Ordnung

Benzinstreik: Portugals Regierung ruft Fahrer zur Ordnung
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In der Benzinkrise in Portugal hat die Regierung die streikenden Lastkraftfahrer zurück an die Arbeit beordert. Zuvor war vielerorts der Treibstoff knapp geworden, so auch am Flughafen von Lissabon.

Rund zweitausend Berufsfahrer befinden sich derzeit im unbefristeten Streik - sie fordern eine Lohnerhöhung und bessere Arbeitsbedingungen. Durch den Ausstand ist die Belieferung mit Benzin und Diesel beeinträchtigt. Am Montag waren 35 Prozent aller portugiesischen Tankstellen ohne oder fast ohne Treibstoff.

"Wer sich nicht an die Regeln hält, gegen den müssen wir rechtlich vorgehen. Daher hat die Regierung heute per Email alle Streikenden daran erinnert, die gesetzlich festgelegte Mindestversorgung aufrecht zu erhalten", so der Sprecher der konservativen Regierung, Tiago Antunes.

Die Notstandsverordnung sieht vor, dass Schlüsselsektoren der Wirtschaft sowie Feuerwehr, Polizei, Militär und Häfen zu einhundert Prozent versorgt werden müssen. Außerdem ist die Abgabe an Privatpersonen limitiert.

Fahrer, die den Vorgaben nicht nachkommen, können mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden.

Die Treibstoffknappheit trifft das Urlaubsland Portugal inmitten der Ferien- und Erntesaison.