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Explosion in Kopenhagen: Polizei nimmt Schweden fest

Explosion in Kopenhagen
Explosion in Kopenhagen -
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Ritzau Scanpix/Philip Davali via REUTERS/File Photo
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Eine Woche nach der Explosion in Kopenhagen hat die Polizei einen 22 Jahre alten Schweden festgenommen. Die Hauptstadtpolizei teilte am Mittwoch mit, dass der Mann in dem Nachbarland festgesetzt werden konnte. Nach einem 23-jährigen Landsmann des Verhafteten werde international gefahndet.

Die beiden stünden im Verdacht, die Tat verübt zu haben, sagte Chefinspektor Jørgen Bergen Skov. Demnach habe es in der Nacht mehrere Razzien in Schweden gegeben. Dabei sei unter anderem das Auto beschlagnahmt worden, das vermutlich bei der Tat verwendet worden sei.

Die Explosion ereignete sich unmittelbar vor dem Eingangsbereich der dänischen Steuerverwaltung Skattestyrelsen. Es wurde niemand schwer verletzt, allerdinigs trug das Gebäude erhebliche Schäden davon. Die Polizei ging sofort von einem vorsätzlichen Angriff gegen das Gebäude aus. Das Verwaltungsgebäude liegt im Norden Kopenhagens am Bahnhof Nordhavn im Stadtteil Østerbro. Nur einen knappen Kilometer entfernt befindet sich die deutsche Botschaft.

Wenige Tage später hatte es am Wochenende auch vor einer Polizeiwache im Stadtteil Nørrebro eine ähnliche Explosion gegeben. Zu dieser bestehe aber wohl keine Verbindung, sagte Skov.