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Deutschland zieht immer mehr ausländische Studenten an

Humboldt-Universität zu Berlin
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Bild von Jens Junge auf Pixabay
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Deutschland ist unter den nicht-englischsprachigen Gastländern für Studenten aus aller Welt am attraktivsten. Das belegt der Bericht "Wissenschaft weltoffen 2019", den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) am Donnerstag vorstellen wollen.

Demnach ist Deutschland das viertbeliebteste Land zum Studieren weltweit - nach den USA, Großbritannien und Australien. Damit hat Deutschland Frankreich als attraktivstes nicht-englischsprachige Land vom Thron gestoßen. Die Zahlen sind von 2016, neuere liegen zum Vergleich noch nicht vor.

Demnach waren in dem Jahr 252.000 ausländische Studenten, die ihr Abitur nicht in Deutschland gemacht haben, an deutschen Hochschulen. Das waren rund 16.000 mehr als noch 2015 - und etwa 6000 mehr als in Frankreich.

Auch in den Folgejahren zogen deutsche Universitäten viele internationale Studenten an. Im Wintersemester 2017/2018 waren 282.000 sogenannte Bildungsausländer in Deutschland eingeschrieben.

Vor allem chinesische Studenten zieht es nach Deutschland. Sie führten 2018 mit 37.000 an deutschen Hochschulen eingeschriebenen Männern und Frauen die Liste an, vor Indien (17.300), Österreich (11.100), Russland (10.800), Italien (8900) und Syrien (8600).

Qualität deutscher Hochschulen zieht internationale Studenten an

Deutschland werde international immer attraktiver, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) anlässlich der Vorstellung des Berichts. "Darauf können wir stolz sein, und das sollte uns anspornen, noch besser zu werden."

Vor allem die Qualität der Hochschulausbildung ist für viele internationale Studenten ein Grund, sich für ein Studium in Deutschland zu entscheiden. Mehr als 80 Prozent gaben der Studie zufolge an, dass sie ihren Freunden und Bekannten im eigenen Land Deutschland als Studienort weiterempfehlen würden.

Ein anderer Grund für ein Studium in Deutschland könnte auch der finanzielle Aspekt sein. Im Vergleich zu angelsächsischen Ländern ist das Studium gebührenfrei und die Lebenshaltungskosten in Deuschland sind vergleichsweise niedrig.