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Frau Meng Meng, sind Sie schwanger?

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Frau Meng Meng, sind Sie schwanger?
Copyright  Quellen: REUTERS, ZOO BERLIN
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Ist sie's oder ist sie's nicht? Im Zoo Berlin wurde alles getan, um herauszufinden, ob Meng Meng guter Hoffnung ist. Am Mittwoch kam - erneut - der Ultraschall zum Einsatz und die Pandadame ließ die Prozedur über sich ergehen.

Im April hatte Meng Meng ihren Gefährten Jiao Qing zum ersten Mal erhört - und wurde danach zur Sicherheit noch künstlich besamt. Die in China beheimateten Bären gelten als fortpflanzungsträge - Zoo und Tierärzte wollten auf Nummer sicher gehen. Nun ist im Uterus des Weibchens tatsächlich etwas zu erkennen - ein Grund zur vorsichtigen Vorfreude. Zoo-Direktor Andreas Knieriem:

"Und jetzt ist der ganz wichtige Punkt: Sind die nächsten zwei, drei Wochen erfolgreich, entwickelt sich das Embryo weiter? Führt es dazu, dass wir auch einen Herzschlag sehen und sehen wir eine regelrechte Geburt bis zum Ende, dass es dann auch zu einer Geburt kommt? Denn, in der Tat, bei Bären kann es auch passieren, dass sie resorbiert werden in der Gebärmutter und nachher gar nichts stattfindet. Aber das hoffen wir alles nicht."

Man ahnt es: Trächtigkeit beim Großen Panda ist eine komplizierte Angelegenheit.

Doch auch das Verhalten der möglichen Pandamama deutet auf eine Schwangerschaft hin. Experten vom Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung gehen von einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent aus. Sie sei derzeit nicht sehr kooperativ bei den Untersuchungen, so ein Pfleger. Auch das könnte auf eine baldige Mutterschaft hindeutet.

Vielleicht aber hat Meng Meng auch einfach genug von den vielen Augenpaaren, die ständig auf sie gerichtet sind.

Einzelheiten zur Schwangerschaft berichtete der Zoo am Mittwoch auch auf Twitter: