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Macron: Trump wird Rohani treffen - G7 hat es möglich gemacht

Macron: Trump wird Rohani treffen - G7 hat es möglich gemacht
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Ian Langsdon/Pool via REUTERS
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Bei der Abschluss-Pressekonferenz des G7-Gipfels bemühten sich Emmanuel Macron und Donald Trump um ein möglichst einig erscheinendes Bild.

Sogar zum Thema Iran zeichnet sich Bewegung ab. Frankreichs Präsident sagte, Donald Trump werde demnächst Irans Präsident Hassan Rohani treffen. Das bestätigte Emmanuel Macron auf Twitter. Noch sei nichts beschlossen, aber durch das Treffen seien die Bedingungen für eine Einigung geschaffen.

Donald Trump verwies erneut darauf, dass der Iran ein Terrorstaat sei und dass das Land keine Atomwaffen herstellen dürfe. Zu einer möglichen Einigung sagte der US-Präsident: "Vielleicht funktioniert es, vielleicht funktioniert es auch nicht."

Macron hatte Trump mit der Einladung des iranischen Außenministers Javad Zarif nach Biarritz überrascht. Danach hieß es aber, der US-Präsident sei vorab informiert gewesen.

Der französische Präsident sagte, man werde die französische Digitalsteuer fallen lassen. sobald es eine internationale Regelung in diesem Bereich gebe.

Beim Thema Klima ist Donald Trump sehr oft nicht mit seinen europäischen Gesprächspartnern einverstanden. Deshalb wurde die Pressekonferenz mit Spannung erwartet, schließlich stand der Kampf gegen die Feuer im Amazonas ganz oben auf der G7-Agenda.

Am Rande des G7-Gipfels traf Donald Trump auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. Dabei gab es - ebenfalls mit Verspätung - viele strittige Themen zu besprechen. Es ging um den Handelskonflikt, die deutschen Verteidigungsausgaben und die Ölpipeline Nord Stream II durch Russland.

Konkrete Ergebnisse gab es bei dem Gespräch in Biarritz offenbar nicht. Aber Donald Trump wolle bald nach Deutschland reisen.

REUTERS/Carlos Barria
Merkel mit Trump in BiarritzREUTERS/Carlos Barria