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Italien ohne Regierung und ohne Entscheidung

Italien ohne Regierung und ohne Entscheidung
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Italien hat immer noch keine Regierung. Und keine Entscheidung, ob es Neuwahlen geben wird oder nicht. Staatspräsident Sergio Mattarella empfing die Präsidentin des Senats, Maria Elisabetta Alberti Casellati zu Gesprächen, ebenso wie den Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Roberto Fico.

Korrespondent Gavin Jones meint, alles sei noch offen. Er sagt: "Im Moment ist es ein ständiges Hin und Her, ein Geschachere um Regierungsposten, eventuell geht es sogar wirklich um Politik, aber das wissen wir nicht. Vielleicht versucht jede Partei, sich so viele Posten wie möglich zu sichern. Es kann natürlich auch ein Zeichen sein, dass alles auseinander fällt. In dieser Regierungskrise wanden sich alle von Anfang an, sie ist für Überraschungen gut, wir werden das sehen."

Die Allianz zwischen der 5-Sterne-Bewegung und rechter Lega von Innenminister Matteo Salvini war in der vergangenen Woche endgültig zerbrochen.

Seitdem verhandeln die 5-Sterne-Bewegung mit der PD-Spitze über ein Bündnis.

Mattarella trifft am Mittwoch (ab 10.00 Uhr) zunächst kleinere Parteien, danach PD, Lega und Fünf Sterne (19.00 Uhr).

Vor allem Innenminister Salvini drängt zu einer schnellen Neuwahl. Laut Umfragen hat er in einer Rechtsallianz die besten Chancen auf einen Sieg und könnte selbst Premier werden. Sterne und PD sind in Umfragen abgeschlagen.

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