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Kampf um Rom: Eine neue Regierung - oder Neuwahlen

Kampf um Rom:  Eine neue Regierung - oder Neuwahlen
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Italien hofft auf ein Ende der Regierungskrise - heute vormittag hatte Italiens Präsident Sergio Mattarella die Vertreter der kleineren Parteien zu Gast, heute Abend beendet er seine im Stundentakt geführten Gespräche mit den Spitzen aller Parteien im Quirinalspalast in Rom. Am Ende wird sich Mattarella entscheiden müssen, ob er Neuwahlen dem Versuch einer Regierungsbildung vorzieht.

Zuletzt hatten sich 5 Sterne Bewegung und die Partito Democratico an der Frage aufgerieben, ob die Parteiführer auch stellvertretende Ministerpräsidenten sein sollen. PD-Chef Nicola Zingaretti will nicht, es heisst, aus taktischen Gründen: die PD wolle so 5 Sterne Chef di Maio von der direkten Macht fernhalten.

Ob Präsident Mattarella einen neuen Premierminister wird nennnen können, dürfte sich entscheiden an Fragen der Machtverteilung und der Personen, die zwischen den 5 Sternen und der PD verhandelt werden müssen. Am Nachmittag, hiess es dann, beide Parteiführer hätten sich geeinigt.

Die kleineren Parteien stimmen bisher für eine Regierungsbildung, nur die rechtsextremistische Fratelli d'Italia fordert Neuwahlen.