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Mit Stars aus dem Ausland: Wahlkampf in Österreich in der heißen Phase

ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz während einer Wahlveranstaltung.
ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz während einer Wahlveranstaltung. -
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ÖVP startet mit Witali Klitschko in Wahlkampf

In Österreich geht der Wahlkampf für die vorgezogene Nationalratswahl am 29. September in die heiße Phase. Manch einer holte sich dazu Unterstützung aus dem Ausland. Für den Spitzenkandidaten der konservativen ÖVP, Ex-Kanzler Sebastian Kurz, war Witali Klitschko aus Kiew nach Wien gereist.

Und er hat gute Chance, wieder Kanzler zu werden. In den Umfragen liegt seine ÖVP bei rund 35 Prozent. Die SPÖ an zweiter Stelle erreicht etwa 21 Prozent. Die rechte FPÖ kommt mit rund 20 Prozent auf Rang drei. Eine rot-grün-pinke Regierungsmehrheit zeichnet sich im Moment nicht ab.

Wer macht es nach der Wahl mit der ÖVP?

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Archivbild: Ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ)REUTERS/Lisi Niesner

Nun geht es darum: wer macht es nach der Wahl mit der ÖVP? Bisher hat sich nur die FPÖ offen dazu bereiterklärt. BeiM Wahlkampfauftakt der Freiheitlichen in Pasching hieß es unter anderem, Kurz ohne FPÖ sei wie "Popeye ohne Spinat".

"Der braucht uns", so Ex-Innenminster Herbert Kickl - für den es aber laut Kurz in einer potentiellen türkis-blauen Neuauflage keinen Platz mehr gibt.

Rendi-Wagner: "Opposition ist Mist"

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SPÖ-Chefin Pamela Rendi-WagnerREUTERS/Leonhard Foeger

Die Sozialdemokraten hingegen halten sich mit einer Koalitionsaussage ebenso zurück wie Grüne und Neos. Immerhin: SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ließ gerade in einem TV-Interview wissen, Opposition sei Mist.

Nicht nur Kurz, auch die Grünen setzen zum Wahlkampfauftakt auf ein bekanntes Gesicht aus dem Ausland. Der deutsche Grünenchef Robert Habeck war da, um seine österreichischen Parteifreunde bei regnerischem Wetter anzufeuern.

Grüne wollen "größtes politisches Comback der zweiten Republik"

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Grünen-Chef Werner KoglerREUTERS/Leonhard Foeger

Österreichs Grünen-Chef Werner Kogler hat einiges vor: er will für seine Partei das, wie er sagte, größte politische Comeback der zweiten Republik schaffen.

Bei den Wahlen 2017 hatten die Grünen mit einem Minus von mehr als achteinhalb Prozent den heftigsten Absturz bei den Einzelparteien hingelegt.

Sie kamen damals auf lediglich 3,8 Prozent. In den aktuellen Umfragen erreichen sie Werte um die 12 Prozent.

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