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Kurz-Konkurrentin Pamela Rendi-Wagner (48) im Porträt

Kurz-Konkurrentin Pamela Rendi-Wagner (48) im Porträt
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REUTERS/Leonhard Foeger
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Unabhängig vom Ausgang der Nationalratswahl in Österreich am kommenden Sonntag will die Vorsitzende der Sozialdemokraten, Pamela Rendi-Wagner, Parteichefin bleiben. Gleichzeitig bekräftigte die 48-jährige, mit der SPÖ stärkste Kraft werden zu wollen.

Die Medizinerin Rendi-Wagner hat spät den Sprung auf die große politische Bühne gewagt. Im März 2017 wurde sie Gesundheitsministerin in der Regierung von Christian Kern. Nach dem Aus der Regierungskoaltion aus SPÖ und ÖVP war sie Nationalratsmitglied und SPÖ-Gesundheitssprecherin.

Auf einem Parteitag im Oktober 2018 gelang Rendi-Wagner als erster Frau der Sprung an die Spitze der SPÖ - mit 97,81 Prozent der Stimmen. Am 28. Mai 2019 wurde Rendi-Wagner als Spitzenkandidatin für die Nationalratswahl am kommenden Sonntag vom Parteipräsidium einstimmig bestätigt.

Zuletzt lagen die Sozialidemokraten in Umfragen bei 22 Prozent und damit bis zu 13 Punkte hinter der ÖVP von Ex-Kanzler Sebastian Kurz. Die FPÖ liegt bei 20 Prozent, die Grünen zwischen 11 und 13 Prozent und die liberalen Neos bei 8 bis 9 Prozent. Rendi-Wagner setzt darauf, im Wahlkampfendspurt noch viele unentschlossene Wähler von sich und ihrer Partei überzeugen zu können.

Grundzüge ihrer Politik präsentiert Rendi-Wagner oft auf Twitter.