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Österreich kritisiert den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Dukovany

Österreich kritisiert den Ausbau des tschechischen Atomkraftwerks Dukovany
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Die österreichische Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Maria Patek, hat ihren tschechischen Amtskollegen besucht, um Bedenken am Ausbau des Atomkraftwerks Dukovany zu äußern.

Das tschechische Umweltministerium hatte kürzlich den Bau von ein bis zwei neuen Reaktoren gestattet. Diese werden "annehmbare Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung" haben, so das Ministerium.

"Wir machen uns in Österreich große Sorgen über die Ausbaupläne von der Atomkraft, und zwar von Dukovany. Und wir möchten unbedingt, dass ein Umweltverträglichkeitsverfahren gemacht wird", sagte Patek. Die Österreicher sehen Atomkraft nicht als die Zukunftstechnologie, so die Ministerin. Schon in den 70er Jahren hätte sich das Land gegen Atomkraft ausgesprochen. "Daher haben wir große Sorgen, dass von den Atomkraftwerken an den Grenzen Gefahren ausgehen."

Das Atomkraftwerk befindet sich etwa 35 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt und 100 Kilometer nördlich von Wien.

Bisher deckt Dukovany etwa ein Fünftel des tschechischen Stromverbrauchs.

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