Iran und USA: Vorwürfe und Streit

Iran und USA: Vorwürfe und Streit
Von Renate Birk mit dpa
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Auf Twitter beschuldigen sich die jeweiligen Außenminister gegenseitig.

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Die Drohnenangriffe auf die größte Ölraffinerie in Saudi-Arabien verschärfen die Spannungen, besonders die zwischen den USA und dem Iran.

Die Huthi-Rebellen im Jemen hatten sich zu den Angriffen bekannt, laut Washington steckt aber der Iran dahinter. Teheran bestritt jegliche Beteiligung.

Irans Außenminister Dschawad Zarif warf seinem US-Amtskollegen Mike Pompeo auf Twitter vor zu lügen.

Pompeo schrieb ebenfalls auf Twitter: "Inmitten der Rufe nach Deeskalation hat der Iran jetzt einen beispiellosen Angriff auf die Welt-Energieversorgung verübt. Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe vom Jemen kamen."

Jahia Saria, ein Militärsprecher der Huthis, bezeichnete den Angriff mit zehn Drohnen am Samstag als "legitime Antwort" auf die anhaltende Militärkampagne Saudi-Arabiens im Jemen. Er drohte:"Wir versprechen dem saudischen Regime, dass unsere nächste Operation größer und schmerzhafter sein wird."

Saudi-Arabien kämpft mit einer von den USA unterstützten Koalition gegen die Huthi-Rebellen. Der Iran wiederum unterstützt die Huthis.

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