Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Naher Osten: Trump will keinen Krieg

Naher Osten: Trump will keinen Krieg
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Im Nahen Osten brennt es buchstäblich nach den Angriffen auf Erdölanlagen in Saudi-Arabien. US-Präsident Donald Trump sagte, es sehe danach aus, als stecke der Iran dahinter. Für seinen Außenminister Mike Pompeo stand das bereits fest.

„Ob ich Krieg will? Ich will mit niemandem Krieg“, so Trump. „Ich bin jemand, der keinen Krieg möchte. Aber die Vereinigten Staaten sind besser vorbereitet als jemals ein Land zuvor. Ob wir diesen Weg gehen müssen oder nicht, werden wir sehen.“

Die Huthi-Rebellen im Jemen hatten die Verantwortung für den Angriff auf die Anlagen im Nachbarland Saudi-Arabien übernommen. Das Außenministerium in Riad erklärte, es seien iranische Waffen zum Einsatz gekommen.

Der Iran weist den Vorwurf zurück, Urheber des Beschusses zu sein. „Das jemenitische Volk übt sein Recht auf Verteidigung aus. Die Angriffe sind gegenseitig, und die Lösung ist, damit aufzuhören. Die Lösung für die jemenitische Krise ist eine politische“, so Irans Präsident Hassan Ruhani.

Russlands Präsident Wladimir Putin bot Saudi-Arabien an, dasselbe russische Abwehrsystem zu kaufen wie der Iran und die Türkei, um sich gegen Drohnenangriffe zu verteidigen. „Wir sind bereit, Saudi-Arabien Hilfe zu leisten, um das Land zu verteidigen. Die politische Führung Saudi-Arabiens sollte eine kluge Regierungsentscheidung treffen - so wie die Führung im Iran und sowie Präsident Erdogan das getan haben, indem sie das Luftabwehrsystem S-400 'Triumph' aus Russland gekauft haben“, so Putin.

Die Ölpreise stiegen in Folge der Ereignisse zunächst um fast 20 Prozent, fielen nach dem größten Kurssprung seit Januar 1991 anschließend aber wieder.