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Exquisit: Kaviar aus Madagaskar

Exquisit: Kaviar aus Madagaskar
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Kaviar aus Madagaskar? Sie hören richtig. In einem der ärmsten Länder der Welt hat sich die französische Firma Rova Caviar angesiedelt, gut 60 Kilometer von Hauptstadt entfernt auf 1400 Metern Höhe.

In der Aquafarm werden fünf verschieden Störarten gezüchtet. Vor gut zwei Jahren kam die erste Produktion auf den Markt - und war bei Kennern sofort ein Erfolg.

Jérôme Bastide, Betriebsleiter: "Per Biopsie überprüfen wir die Textur der Eier, ab einer bestimmten Konsistenz wissen wir, dass wir sie zu Kaviar verarbeiten können."

Mehr als 700 Kaviar-Farmen gibt es weltweit, nur zwei in der südlichen Hemisphäre. Eine davon ist auf Madagaskar. Die Idee, ausgerechenet hier das Luxusprodukt zu produzieren klang zunächst verrückt, erklärt Delphyne Dabeizes, die Leiterein der Firma. "Unsere besten Freunden waren entgeistert: Kaviar aus Madagaskar, warum nicht Lachs aus der Wüste? Viele haben über uns gelacht. Aber wir haben ihnen bewiesen, dass es sehr gut funktioniert."

Heute beschäftigt die Firma 300 Mitarbeiter und kommt auf eine Jahresproduktion von etwa 5000 Kilogramm. Der Kaviar aus Madagaskar ist kein Geheimtipp mehr. Das Unternehmen exportiert unter anderem nach Hong Kong, Mauritius, Südafrika und natürlich Frankreich, Luxusrestaurants der Metropole wissen das schwarze Gold zu schätzen.

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