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Der Gelbschwanz: Japans beliebtester Fisch aus innovativer Zucht

Der Gelbschwanz: Japans beliebtester Fisch aus innovativer Zucht
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Der japanische Gelbschwanz ist einer der beliebtesten Fische Japans. Man isst ihn roh als Sashimi oder auf verschiedene Weise zubereitet. Um der Nachfrage gerecht zu werden, haben Forscher eine innovative Technologie zur Zucht dieses Fisches entwickelt. Der ausgewachsene Fisch wird Buri genannt. In dieser Folge von Taste sind wir in der Region Wakayama. Dort wird der Edelfisch gezüchtet.

Kushimoto im Süden des Landes. Forscher der Kindai University stehen hinter der sogenannten "Blauen Revolution": Das heißt die Fische vollständig in Zuchtfarmen aufzuziehen, ohne die Brut aus dem Meer zu nehmen. In den Netzen schwimmen Buri, ausgewachsene japanische Gelbschwänze, einer des meist exportierten Fische Japans. Dank der Aquakulturtechnik kann die Nachfrage befriedigt werden und die Ozeane geschützt werden.

Innovative Zuchtmethoden

Das Besondere dabei ist, dass der gesamte Lebenszyklus der Seriola reproduziert wird: "Ja, wir brüten selbst die Eier aus und ziehen die Babys mit Liebe auf", meint Fischfarm-Manager Naoki Taniguchi. "Wenn sie alt genug sind, bringen wir sie auf diese Meeresfarm und nach zwei Jahren der Zucht, wenn sie drei bis fünf Kilos schwer sind, kommen sie auf den Markt."

Geschmack ist hier das Schlüsselwort: Das Unternehmen Shokuen nutzt die kommerziellen Möglichkeiten der innovativen Fischzucht. Exportiert wird in die ganze Welt, einschließlich Europa. Dort setzen immer mehr Gastronomen den japanischen Gelbschwanz auf ihre Speisekarte, unabhängig von der Saison:

"Wir können das ganze Jahr über qualitativ hochwertigen Zucht--Gelbschwanz produzieren", erklärt Shokuen-Präsident Masahiko Ariji. "Früher haben wir die Qualität von Wildfischen nicht erreicht, aber heute ist unser gezüchteter Buri von höchster Qualität, vor allem fetter."

Lieblingsfisch der Japaner

Der japanische Gelbschwanz ist einer der Lieblingsfische der Japaner. Das sieht man in einem Fischrestaurant in Osaka. Der Küchenchef erklärt, warum der japanische Gelbfisch so beliebt ist:

"Die Textur des Buri ist zart, fettes Fleisch, aber nicht schwer", so Hiroshi Hirobayashi, vom Fischlabor der Kini University Grand Front Osaka Store. "Wir empfehlen, ihn vor allem als Sashimi zuzubereiten, so mögen wir es in Japan am liebsten, so mag ich es. Aber man kann ihn auch sehr gut anbraten oder frittieren, es gibt viele Zubereitungsmöglichkeiten."

Ein japanischer Dichter schrieb: "Die japanische Küche ist mehr zum Ansehen als zum Essen" - machen wir eine kleine Ausnahme!