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Baby ohne Augen und Nase: Viele nehmen Anteil am Schicksal der Familie

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Der kleine Rodrigo ist am 7. Oktober im Krankenhaus Sao Bernardo in Setubal südlich von Lissabon geboren - ohne Nase und Augen. Ihm fehlt auch ein Teil des Schädelknochens. Einige Medien sprechen vom "Baby ohne Gesicht". Fast ganz Portugal nimmt Anteil am Schicksal der Familie.

Offenbar wussten die Eltern vor der Geburt des Kleinen nichts von der Fehlbildung des Kindes. Sie haben Klage gegen den Gynäkologen eingeleitet, der die Schwangerschaft der Mutter begleitet hatte. Der Arzt wurde inzwischen für sechs Monate suspendiert. Es wurden auch weitere Ermittlungen eingeleitet.

Die Mutter hatte die drei vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen absolviert.

Eltern hatten Verdacht auf Fehlbildung, doch der Arzt wiegelte ab

Laut der Agentur AFP hatten die Eltern im sechsten Monat der Schwangerschaft bei einer Echographie sogar den Verdacht auf eine Fehlbildung. Der Arzt habe sie - laut Aussage der Schwester der Mutter im portugiesischen Fernsehen - beruhigt und gesagt, manchmal sei des Gesicht des Kindes auf dem Ultraschall nicht zu sehen, wenn es zu eng an den Bauch der Mutter gepresst sei.

Gegen denselben Artzt hatte es laut einem portugiesischen Ärzteverband seit 2013 bereits sechs Beschwerden gegeben.

Das Schicksal des kleinen Rodrigo macht inzwischen international Schlagzeilen.

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