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Franco-Enkel kritisiert Staat und Kirche

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Von euronews
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Beide hätten die Totenruhe seines Großvaters gestört, so der Nachkomme des spanischen Diktators. Die Familie will jetzt ein "internationales Gericht" anrufen.

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Auf ihn hatte die Presse am Donnerstag gewartet: Francisco Franco y Martinez-Bordiu. Er ist einer der Enkel des fast gleichnamigen spanischen Diktators. Für den Tag der Umbettung seines Großvaters hatte die spanische Regierung ein Demonstrationsverbot erlassen. Der Enkel glaubt zu wissen, warum.

"Ich möchte ihnen meine Meinung dazu eigentlich nicht sagen. Ich denke aber, man möchte es so aussehen lassen, als hätte mein Großvater keinen Rückhalt mehr, als wolle niemand dabei sein", so Franco y Martinez-Bordiu. 

Mit dem Demonstrationsverbot und einer eingeschränkten Bildberichterstattung betreibe die Regierung Propaganda, so die Famlie. 

Sie wirft dem Staat und der Kirche vor, die Totenruhe Francos gestört zu haben. Der Enkel und seine Geschwister planen eine Klage vor einem Gericht außerhalb Spaniens. Ziel sei es, den Begräbnisort selbst wählen zu können, so der Enkel. Der spanische Oberste Gerichtshof hatte den Einspruch der Familie zuvor abgewiesen.

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