Türkei droht kurdischen YPG-Kämpfern mit "Säuberung"

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Von Euronews mit dpa
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Türkischer Außenminister will kurdische "Terroristen" liquidieren.

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Die Türkei hat damit gedroht, weiter mit Waffengewalt gegen die Kurdenmiliz YPG im Norden Syriens vorzugehen, wenn die Kurden nicht bis Dienstagabend aus dem Gebiet an der Grenze zur Türkei verschwunden sind. Ein Waffenruheabkommen vom 22. Oktober gibt den YPG-Kämpfern 150 Stunden zum Abzug.

Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte: Sollte sich am Ende der 150 Stunden die YPG nicht aus dem Grenzgebiet zurückziehen, also vom Fluss Euphrat bis zur irakischen Grenze, dann werde die Türkei das Gebiet dort von "Terroristen säubern". Er erklärte: "Wenn sich Kämpfer noch dort befinden, nach Ablauf der Frist, dann werden wir diese Terroristen liquidieren. Dass wir das Waffenruheabkommen unterzeichnet haben, bedeutet nicht, dass wir nichts gegen Terroristen unternehmen, wenn sie nicht gehen."

Die Türkei betrachtet die YPG, die an der türkisch-syrischen Grenze lange Gebiete kontrolliert hat, als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation. Ziel der international stark kritisierten Militäraktion war der Rückzug aller Kurdenmilizen aus dem Grenzstreifen.

Türkischer Außenminister: "Terroristen liquidieren"
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