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Erneut Proteste in Chile

Erneut Proteste in Chile
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REUTERS/Pablo Sanhueza
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In Chile hat es erneut Ausschreitungen bei Protesten gegeben. Tausende Demonstranten versammmelten sich im Zentrum der Hauptstadt Santiago. Ein Einkaufszentrum wurde in Brand gesetzt, Feuer, u.a. am Eingang einer U-Bahnstation, gelegt und Graffitis an Gebäude gesprüht.

Wasserwerfer und Tränengas

Es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte gingen mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die teils mit Steinen bewaffneten Demonstranten vor.

Rücktritt des Präsidenten gefordert

Präsident Sebastián Piñera hatte am Montag infolge der anhaltenden Proteste acht der 24 Minister seiner Regierung ausgetauscht. Die Demonstranten wollen allerdings eine grundlegende Änderung der Wirtschaftspolitik, die sie für die sozialen Probleme des Landes verantwortlich machen und fordern den Rücktritt des Präsidenten.

In der vergangenen Woche sind bei den Unruhen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, über 1.000 Demonstranten wurden verhaftet. Fast eine Million Menschen waren gegen den Präsidenten auf die Straße gegangen- der bisher wohl größte Protest in der Geschichte Chiles.

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