EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Hakenkreuze auf Instagram: Bundeswehr entschuldigt sich

Hakenkreuze auf Instagram: Bundeswehr entschuldigt sich
Copyright Screenshot Instagram BundeswehrRipper, Kirsten
Copyright Screenshot Instagram Bundeswehr
Von Kirsten Ripper mit AFP, Twitter
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Der Ministerin und vielen Verantwortlichen in der Bundeswehr ist dieser Skandal offenbar sehr peinlich.

WERBUNG

"Extremismus jeder Art ist bei der Bundeswehr ein absolutes No-Go. Wir untersuchen jetzt, was da schief gelaufen ist und wie wir das in Zukunft verhindern können. Es tut uns sehr leid! Wir arbeiten daran, die gewohnte Qualität unserer Beiträge wieder zu erreichen. /SocialMediaTeam" 

So lautet eine der vielen Entschuldigungen auf den offiziellen Social-Media-Konten der deutschen Bundeswehr, nachdem ein Instagram-Post mit dem Foto einer Wehrmachtsuniform mit mehreren Hakenkreuzen wieder gelöscht worden war.

Unter dem Foto mit der Hakenkreuz-Uniform war zu lesen: "Auch Mode ist ein Aspekt. Bis heute halten sich militärische Stilelemente in der Haute Couture", neben den Hakenkreuzen stand "retro". Das Bild zeigte offenbar eine Uniform aus dem Militärhistorischen Museum in Dresden.

Nachdem unter anderem die BILD-Zeitung darüber berichtet hatte, wurde der Post gelöscht. Der Sprecher der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nannte den Skandal einen "inakzeptablen Fehler", für den er sich entschuldigen müsse.

Die Story vom Hakenkreuz-Post aus Deutschland geht unterdessen um die Welt.

Der Abgeordnete der Grünen Tobias Lindner hatte als einer der ersten Aufklärung gefordert.

Nicht alle Internet-User sind davon überzeugt, dass es sich nur um einen peinlichen Fehler handelt.

Zudem veröffentlicht die Bundeswehr ihre Social-Media-Guidelines, was vor dem Post sicher sinnvoller gewesen wäre.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

107 Gräber mit Hakenkreuzen geschändet - Paris kündigt Maßnahmen an

Pistorius: Taurus-Leck durch "individuellen Anwendungsfehler"

30 Millionen Euro Kosten monatlich: deutsche Brigade soll ab 2027 Litauen schützen