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Proteste in Minsk: Sorge vor Angliederung an Russland

Proteste in Minsk: Sorge vor Angliederung an Russland
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Hunderte Menschen haben in der weißrussischen Hauptstadt Minsk protestiert. Sie fürchten eine mögliche Angliederung ihres Landes an Russland. Vor einem Regierungsgebäude kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Der Protest soll von den Behörden nicht offiziell genehmigt worden sein.

"Die Menschen sind heute auf die Straße gegangen, um gegen eine Angliederung zu protestieren, die wie eine wahre Besetzung erscheint", so Evgeni, ein Demonstrant. "Die nationalen Interessen Weißrusslands werden ignoriert. Die Leute protestieren dagegen und das tue ich auch."

"Mein Herz ist gebrochen, weil mein Land verschwindet, nicht nur der Name, sondern wirklich das ganze Land", meint Danuta, eine Demonstrantin. "Ich kann nicht tolerieren, dass es einem Nachbarn in die Hände fällt."

Zusammenkunft zwischen Lukaschenko und Putin

Auslöser für die Demonstrationen war ein Treffen zwischen dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin in Sotschi. Dabei war von einer verstärkten Zusammenarbeit die Rede. Nach Informationen des Kremls sagte Putin bei dem Gespräch mit Lukaschenko, er hoffe "dass wir auch weiter alles dafür tun werden, damit unsere Völker und Länder ihre Nähe spüren".

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