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Proteste bei der Weltklimakonferenz in Madrid

Bei der Weltklimakonferenz in Madrid kam es erneut zu Protesten. Auch einen Tag nach dem geplanten Ende sind die Gräben zwischen den verhandelnden Staaten tief. Neue Textentwürfe provozierten in Madrid einen Aufschrei bei Umweltschützern und Entwicklungshelfern.

Auch viele der knapp 200 Länder, darunter Deutschland, lehnten die Kompromissvorschläge ab.

So fehlte im Entwurf für die Abschlusserklärung etwa eine nachdrückliche Aufforderung, im Jahr 2020 die Ziele beim Einsparen von Treibhausgasen zu erhöhen.

196 Staaten und die EU arbeiten seit zwei Wochen in Madrid an der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, mit dem die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzt werden soll.

Derzeit reichen die Fortschritte und Ankündigungen der Staaten dafür längst nicht aus. Mit großer Wut reagierten Umweltschützer und Entwicklungshelfer auf die Vorschläge, der WWF nannte sie inakzeptabel.

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