SNCF lenkt ein: 14 Sonderzüge für alleinreisende Kinder

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Der aufgrund der Streiks zunächst angekündigte Wegfall der Betreuung alleinreisender Kinder brachte dem französischen Bahnbetrieb viel Ärger ein.

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Die Streiks gegen die geplante Rentenreform der französischen Regierung befinden sich in der dritten Woche - und auch an diesem 4. Advents-Wochenende werden erhebliche Beeinträchtigungen des Zugverkehrs erwartet. Die Gewerkschaften machen insbesondere gegen die vorgesehene allmähliche Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre mobil. Leidtragende sind die Fahrgäste.

„Ich habe meinen Zug und weiß, wann ich abfahre, aber ich weiß noch nicht, wann ich zurückfahre“, sagt eine Frau. Ein Mann berichtet: „Unser Zug fährt, also ist bisher alles in Ordnung.“ Nicht alle haben dieses Glück: „Ich habe eine Kurznachricht erhalten, in der mir mitgeteilt wurde, dass mein Zug nach Barcelona nur bis Montpellier geht. Ich hätte am Montag fahren sollen. Also mal sehen“, so eine Reisende.

Auch für den Beginn der Weihnachtswoche sind bereits Streiks angekündigt worden: Am 23. und 24. Dezember fallen 59 Prozent der TGV-Schnellzugverbindungen weg, rund 400.000 Reisende sind betroffen.

Der aufgrund der Streiks zunächst angekündigte Wegfall der Betreuung alleinreisender Kinder brachte dem Bahnbetrieb SNCF viel Ärger ein. Später kündigte die SNCF an, am Sonntag 14 Sonderzüge einzusetzen, um die rund 5000 Kinder zwischen vier und 14 Jahren befördern zu können.

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