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Mit der Flex zu Nawalny - Mitarbeiter (23) plötzlich im Wehrdienst

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Mit der Flex zu Nawalny - Mitarbeiter (23) plötzlich im Wehrdienst
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In Moskau haben Sicherheitskräfte mit einer Flex die Tür zu Büros des Oppositionspolitikers Alexej Nawalny aufgebrochen und bei einer Razzia Computer, Datenträger und anderes Material sichergestellt. Nawalny selbst wurde kurzzeitig festgehalten, kam dann aber wieder auf freien Fuß. Der Oppositonelle berichtete auf Instagram und Twitter von dem Vorfall.

Als Hintergrund der Razzia vermutet Nawalny, dass seine Organisation sich weigert ein YouTube-Video mit Korruptionsvorwürfen gegen Ministerpräsident Dmitri Medwedew zu löschen. Am Donnerstag hatte das Video - das Sie weiter unten mit englischen Untertiteln eingebettet finden - mehr als 31 Millionen Klicks.

Nawalnys Anti-Korruptionsorganisation FBK wird von russischen Behörden als "feindlicher Agent" eingestuft.

Nawalny sprach von einer Hetze des Sicherheitsapparats auf seine Organisation. Seine Mitarbeiter erklärten das Vorgehen der Sicherheitskräfte auch damit, dass eine für diesen Donnerstagabend geplante Sendung mit weiteren kremlkritischen Inhalten verhindert werden sollte.

Wirbel um Nawalny-Mitarbeiter

Die Nachricht vom Verschwinden eines 23-jährigen Mitarbeiters von Kreml-Kritiker Alexej Nawalny machte an diesem Donnerstag in den internationalen Medien die Runde. Dann hieß es, der Nawalnly-Projektmanager Ruslan Schaweddinow sei zum Wehrdienst einberufen worden. Kreml-kritische Kreise meinen allerdings, er sei ein politischer Gefangener, denn Schaweddinow wurde zu einer entlegenen Luftwaffenbasis in die Arktis gebracht.

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