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Buschbrände ufern aus: Küstenbewohner ziehen in Notunterkünfte

Buschbrände ufern aus: Küstenbewohner ziehen in Notunterkünfte
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Im australischen Bundesstaat Viktoria sind hunderte Bewohner eines Küstengebiets in einer Notunterkunft in der Stadt Somerville eingetroffen.

Sie waren in Mallacoota von einem Marineschiff aufgenommen und zunächst in die benachbarte Stadt Hastings gebracht worden.

Mallacoota war von Buschbrände tagelang eingeschlossen. Rund 4000 Einwohner und Urlauber brachten sich in Strandnähe in Sicherheit, wie ein Australier berichtete:

"Wir haben die erste Nacht am Strand geschlafen, weil wir dachten, das sei der sicherste Ort. Dann kam der große Sturm auf. Wir wurden zur Seite gefegt und machten uns dann auf den Weg zum Flüchtlingszentrum. Aber draußen war es einfach nur knallrot. Und dann kam der Rauch in das Gebäude und die Leute wurden ein wenig nervös."

Warnungen von Wissenschaftlern

Mehrere Wissenschaftler warnen, dass es weiterhin extreme Wetterbedingungen geben wird, wenn die australische Regierung nicht die Verbrennung fossiler Brennstoffe reduziert.

Professor Michael Mann von der Pennsylvania State University untersucht diese Zusammenhänge: "Das wirkliche Problem hier und jetzt ist, dass Australien mit der gegenwärtigen Politik seine Kohlenstoffemissionen erhöht. Es exportiert mehr Kohle nach China und in andere Länder der Welt als jede andere Nation. Und die Adani-Kohlemine, die derzeit von dieser Regierung gefördert wird, wird die Kohleemissionen Australiens aus der Kohleverbrennung verdoppeln, wenn sie gebaut wird, wenn das so weitergeht".

Die Adani-Kohlemine ist ein Projekt des indischen Bergbauunternehmens Adani im Bundesstaat Queensland, dass die australische Regierung im vergangenen Jahr billigte. Umweltschützer bezeichneten die Genehmigung als rücksichtslos.

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