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Russischer Regierungswechsel: "Ich glaube, es ist alles nur Wahlkampf"

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Russischer Regierungswechsel: "Ich glaube, es ist alles nur Wahlkampf"
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Russland hat mit Michail Mischustin einen neuen Ministerpräsidenten, der auf der politischen Bühne bisher kaum in Erscheinung getreten ist. Auch für die russische Bevölkerung kam dieser Schritt äußerst überraschend. So sagt eine Frau nahe des Roten Platzes in Moskau:

"Natürlich ging das alles sehr schnell, aber es war auch ein überfälliger Schritt. Wir waren nicht glücklich über die Lage im Gesundheitswesen, bei der städtischen Infrastruktur. Die Regierung sollte mehr für uns machen."

Drahtzieher Putin

Eine andere Frau vermutet hinter dem Vorgehen einen geschickten Schachzug des russischen Präsidenten Wladimir Putin:

"Ich glaube, es ist alles nur Wahlkampf, damit wir danach für denselben Präsidenten stimmen. Weil die Leute Veränderungen verlangten. Also war es einfacher, nur die Gesichter in der Regierung zu wechseln, statt wirklicher Veränderungen, die nicht kommen werden."

Ein weiterer Mann sieht das ähnlich:

"Es war von Anfang an klar, dass all dies für Putin ist, um dranzubleiben und die Macht nicht aus den Händen zu geben. So wie es 2008 den Wechsel mit Medwedew gab - Regierungschef als Präsident und umgekehrt. Jetzt sind es die gleichen Dinge, nur anders verpackt."

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