Eilmeldung
This content is not available in your region

Impeachment: Freispruch erwartet

euronews_icons_loading
Impeachment: Freispruch erwartet
Copyright  Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved   -   Susan Walsh
Schriftgrösse Aa Aa

US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede zur Lage der Nation das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn nicht erwähnt. Seiner demokratischen Kontrahentin Nancy Pelosi hatte er die ausgestreckte Hand nicht geschüttelt. Ob er sie nicht gesehen ist, ist unklar. Pelosi zerriss dann vor laufenden Kameras die ausgedruckte Rede des Präsidenten.

"Warum haben Sie die Rede zerrissen?", fragt ein Reporter. Pelosi antwortet: "Das war noch das Anständigste, was ich damit machen konnte."

Das Impeachment-Verfahren geht unterdessen weiter, aber wohl nicht mehr lange. Der Senat will noch heute abend über die beiden Anklagepunkte des Repräsentantenhauses entscheiden.

Senatorin Susan Collins (R) aus Maine spricht für viele ihrer Kollegen, wenn sie sagt: "Ich glaube nicht, dass das Repräsentantenhaus seiner Verantwortung nachgekommen ist und bewiesen hat, dass das Verhalten des Präsidenten eine solch extreme Maßnahme wie eine Amtsenthebung verdient."

Mitt Romney (R) will für Impeachment stimmen

Senator Mitt Romney hat allerdings nun gesagt, er werde für eine Amtsenthebung von Trump stimmen. Somit ist der Senator aus Utah der erste Republikaner, der für eine Amtsenthebung von Trump stimmen wird.

Das US-Repräsentantenhaus hatte Trump mit der Mehrheit der Demokraten wegen Machtmissbrauchs und Behinderung der Ermittlungen im Kongress angeklagt. Im Senat haben jedoch die Republikaner die Mehrheit.

Pelosi wollte Trump die Hand reichen. Es sieht so aus, als ob er sie nicht gesehen hat. "Wir werden immer die Hand der Freundschaft ausstrecken", schreibt Pelosi.