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"Rassistischer" Artikel zu Covid-19: China weist US-Journalisten aus

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"Rassistischer" Artikel zu Covid-19: China weist US-Journalisten aus
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Angesichts von Quarantäne-Maßnahmen und einer überschaubaren Anzahl von Erkrankten gehen ExpertInnen in Europa von einem geringen Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus aus. In Frankreich und Deutschland waren am Wochenende Dutzende Menschen aus der Isolation entlassen worden. Bisher gibt es in Europa einen Todesfall, ein chinesischer Tourist verstarb in Frankreich.

Das Europäische Instituts für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten präsentierte in Stockholm einen Überblick. In Europa seien 45 Fälle bestätigt, so der Leiter der Abteilung für Epidemiebekämpfung. Die Infektion sei immer direkt oder indirekt über Erkrankte aus China erfolgt. Deswegen sei das Ausbreitungsrisiko gering.

Schlagzeile des "Wall Street Journal" laut Peking rassistisch

Unterdessen sorgte die Schlagzeile "China ist der wahre kranke Mann Asiens" des "Wall Street Journal" für Verwerfungen zwischen China und den USA. Peking wies aus Protest drei Korrespondenten der US-amerikanischen Zeitung aus. Der Beitrag verunglimpfe die Bemühungen des Landes gegen die Lungenkrankheit, so der Sprecher des Außenministeriums. "Das chinesische Volk mag keine Medien, die rassistische Äußerungen veröffentlichen und China mit boshaften Angriffen beleidigen", hieß es weiter.

Das US-Außenministerium hatte Tage zuvor Maßnahmen gegen chinesische Medien verhängt. Die US-Regierung stufte fünf Chinas Staatsmedien künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking ein. Aufgrund des neuen Rechtsstatus müssen sie sich in den USA ähnlich einer Botschaft als ausländische Vertretung registrieren, was stärkere Kontrolle zur Folge haben wird, wie ein ranghoher Beamter des US-Außenministeriums am Dienstag erklärte.

Erstmals Tote im Iran

In China sind laut offiziellen Angaben über 74.200 Menschen infiziert. In dem Land gab bereits mehr als 2000 Todesfälle.

Erstmals gibt es auch Tote im Iran. Laut Staatsmedien starben zwei Bürger des Landes an dem Virus.