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CDU-Vorsitz: Team Laschet-Spahn gegen Merz gegen Röttgen

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CDU-Vorsitz: Team Laschet-Spahn gegen Merz gegen Röttgen
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Das Feld der Anwärter auf den CDU-Vorsitz wächst: Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, will Nachfolger Annegret Kramp-Karrenbauers werden und bewirbt sich im Gespann mit Gesundheitsminister Jens Spahn, der als Partei-Vize vorgesehen ist, sollte Laschet den Zuschlag erhalten.

„Unser Land braucht mehr Zusammenhalt, vor allem mehr Zuversicht. Man muss auch ausstrahlen, dass einem das Regieren Spaß macht, dass man nicht jeden Morgen überlegt: Wann ist die Koalition endlich zu Ende? Sondern, dass man eine Idee hat, wohin man Deutschland entwickeln will. Und wir können und müssen unsere Partei und unser Land wieder zusammenführen“, so der NRW-Ministerpräsident.

Auch Friedrich Merz hat seine Bewerbung eingereicht. Der ehemalige Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion läutete unverzüglich den innerparteilichen Wahlkampf ein. „Vielleicht darf ich das so sagen, ohne meinem Freund Armin Laschet hier zu nahezutreten, aber wir haben ab heute die Alternative zwischen Kontinuität und Aufbruch und Erneuerung. Ich stehe für Aufbruch und Erneuerung der CDU“, sagte Merz.

Als Erster hatte der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen erklärt, sich zur Wahl stellen zu wollen. Er gab bekannt, die zweite Stelle der CDU-Führungsspitze mit einer Frau besetzen zu wollen. Über den CDU-Vorsitz wird am 25. April auf einem Parteitag in Berlin entschieden.