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Coronavirus: Bewegungsfreiheit mit Ampel-App

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Coronavirus: Bewegungsfreiheit mit Ampel-App
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Chinas Staatschef Xi Jinping hat überraschend die schwer vom Coronavirus betroffene Stadt Wuhan in Zentralchina besucht.

Xi Jinping inspiziert Lage in Wuhan

Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wollte sich der Parteichef ein Bild davon machen, wie gut die Arbeit zur Vorbeugung und Kontrolle der Epidemie voranschreitet.

In der Elf-Millionen-Metropole war der Erreger erstmals aufgetaucht und hatte sich von dort in ganz China und schließlich weltweit ausgebreitet.

Derweil hat die Regierung der Provinz Hubei angekündigt, ein elektronisches Gesundheitscode-System einführen zu wollen. Demnach sollen die Bewohner mittels einer App dreifarbige QR-Codes erhalten.

Bewohner bekommen "Gutschein für persönliche Reisen"

Personen, die als gesund und nicht gefährdet gelten, bekommen einen grünen Code. "Gelb" steht für Menschen, die engen Kontakt zu infizierten Patienten hatten und "rot" für Personen, bei denen das Virus nachgewiesen wurde oder die als verdächtig gelten.

Die Bewegungsfreiheit innerhalb der Provinz von Personen mit roten und gelben Codes soll auf diese Weise eingeschränkt werden können. Ein ähnliches System wurde zuerst in der östlichen Stadt Hangzhou eingeführt

In Wuhan und der umliegenden Provinz Hubei, wo mehr als 40 Millionen Menschen seit Ende Januar weitgehend von der Außenwelt abgeschottet sind, wurden allein 67.000 Infektionen und rund 3.000 Todesfälle gezählt.