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Italien: Krankenhäuser sind am Limit

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Italien: Krankenhäuser sind am Limit
Copyright  Alfredo Falcone/LaPresse
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Angesichts steigender Corona-Todesfälle in Italien häufen sich die Forderungen nach schärferen Maßnahmen. So wird etwa diskutiert, alle nicht primär notwendigen Firmen und Büros zu schließen. Es gibt viele Menschen, die mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers legal unterwegs sind.

"Bitte bleiben Sie zuhause"

In der schwer betroffenen Region Lombardei sind Ärzte mittlerweile überlastet, so wie Dr. Fagiuoli aus Bergamo:

Unser Gesundheitspersonal, die Krankenschwestern und Ärzte, arbeiten rund um die Uhr, unzählige Stunden, um gegen diese unglaubliche Situation anzukämpfen. Ich habe zwei Botschaften. Die erste ist an die Bevölkerung im Allgemeinen gerichtet - bitte bleiben Sie zu Hause. Die zweite Botschaft ist für alle, die uns helfen wollen. Wir brauchen dringend sowohl Krankenschwestern und Ärzte, als auch Beatmungsgeräte. Die Nichtregierungsorganisation CESVI ("Zusammenarbeit und Entwicklung") hilft uns durch Spenden auf der Basis von "Go Fund Me". Auf diese Weise können Sie uns helfen. Und wenn Sie im Gesundheitswesen tätig sind, sind Sie herzlich willkommen, uns im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. Vielen Dank für das, was Sie möglich machen.
Dr. Stefano Fagiuoli
Arzt, Papa Giovanni XXIII-Krankenhaus, Bergamo

Unterstützung aus China

China ist dem Hilferuf Italiens bereits gefolgt. Ein Sanitäterteam mit Erfahrungen im Kampf gegen das Coronavirus haben ihre Hilfe angeboten.

Keine leichte Zeit auch für die Bestattungsdienste. Dazu kommt, dass die Toten ohne Freunde oder Familien begraben werden müssen.

In Italien steigt die Zahl der Todesopfer rasant: Fast 3.000 Menschen sind bisher an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben. Immerhin: Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass mit umfangreichen Tests und Isolierung die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden kann.