Eilmeldung
This content is not available in your region

Coronavirus: Ausgangssperre in Spanien wird um zwei Wochen verlängert

euronews_icons_loading
Coronavirus: Ausgangssperre in Spanien wird um zwei Wochen verlängert
Copyright  AP
Schriftgrösse Aa Aa

Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung den Notstand und die Ausgangssperre verlängern, so Ministerpräsident Pedro Sánchez nach einer Videokonferenz mit den Regionalpräsidenten.

Die Verlängerung des sogenannten Alarmzustandes, der dritthöchsten Notstandsstufe, muss aber noch vom Parlament gebilligt werden, jedoch wird eine breite Unterstützung auch der Oppositionsparteien erwartet.

"Es ist unerlässlich, dass Virus zu besiegen, indem wir Vorsorge treffen. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass dies eine der drastischsten Maßnahmen ist, die auch von den umliegenden Ländern ergriffen wurde".

"Ich weiß, dass es sehr unangenehm ist, bis zum 11. April eingesperrt zu sein und dass es vollständig alle betrifft. Aber die Experten sind sich einig, dass es sich um eine wirksame Maßnahme im Kampf gegen das Coronavirus handelt".

Unterdessen wird das Messegelände in Madrid zum Feldlazarett mit einer Kapazität von 5.000 Betten umgebaut. Gleichzeitig kündigte Sánchez einen noch weitergehenden Einsatz des Militärs an, als bisher bereits geschehen.

So sollen die Streitkräfte unter anderem bei Krankentransporten helfen sowie logistische Unterstützung bei der Verteilung von Hilfsgütern leisten. Bis Sonntag meldete das Gesundheitsministerium landesweit mehr als 28 500 Infizierte.

Die Zahl der Toten kletterte auf mehr als 1720.