Eilmeldung
This content is not available in your region

Können Drohnen griechischen Olivenölproduzenten helfen?

euronews_icons_loading
Können Drohnen griechischen Olivenölproduzenten helfen?
Copyright  euronews
Schriftgrösse Aa Aa

Europäische Bauern stehen zunehmend finanziell unter Druck. Das IoF2020-EU-Projekt erforscht die Möglichkeiten des Internets der Dinge (IoT) in der Landwirtschaft. Auf dem griechischen Peloponnes entwickeln Wissenschaftler fortschrittliche Technologien wie Drohnen und verschiedene Sensoren, um Olivenölproduzenten zu helfen. Evangelos Anastasiou Agrar-Ingenieur an der landwirtschaftlichen Universität Athen erklärt:

"Wir arbeiten seit drei Jahren im Rahmen des IOF2020-Projekts mit diesen Geräten. Alle von uns gesammelten Informationen stellen wir den Landwirten zur Verfügung, damit sie besser verstehen, was auf ihren Feldern vor sich geht.
_
Es gibt einen elektrischen Leitfähigkeitssensor für den Boden. Damit kann man das gesamte Feld kartieren und die (elektrische) Leitfähigkeit des Bodens messen. Wir erheben Bodenbeschaffenheitsdaten von verschiedenen Feldabschnitten._

Neben mir das ist eine Drohne, die mit einer Multispektralkamera ausgerüstet ist. Das ist wie ein mikroskopischer Blick aus der Luft. Außerdem benutzt man sie, um die Bäume im Überblick zu sehen.

In Zukunft mehr Synergien

Mit diesen Technologien können die Landwirte ihre Kosten senken, denn sie geben weniger Geld für Pestizide, Dünger oder Bewässerung aus. Und gleichzeitig erzielen sie einen höheren Ertrag aus ihren Feldern in Bezug auf Menge und Qualität.

Ich denke, dass Bauern in Zukunft verstärkt mit Agrar-Ingenieuren zusammen arbeiten werden was diese Technologien angeht. Denn sie sind ziemlich teuer, es wird verstärkte Synergien zwischen Landwirten und Agrar-Ingenieuren geben, um zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft überzugehen."