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Krisenstaat Venezuela beklagt erstes Covid-19 Todesopfer

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Virus Outbreak Venezuela
Virus Outbreak Venezuela   -   Copyright  Ariana Cubillos/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Das Krisenland Venezuela beklagt das erste Covid-19-Todesopfer. Die Regierung gab bekannt, ein 47-jähriger Mann mit einer Vorerkrankung der Lunge sei im nördlichen Bundestaat Aragua gestorben. Drei Tage nach seiner Einlieferung in einen Privatklinik sei der Patien positiv gestestet worden.

Venzuela leidet unter einer schweren Finanz- und Versorgungskrise. Bislang gibt es über hundert bestätigte Coronavirus-Infektionen.

Henry Cardona ist Angestellter im öffentlichen Dienst in der Hauptstadt Caracas: "_Wir sind im Moment angewiesen, zu Hause zu bleiben und die Quarantäne-Bestimmungenzu erfüllen. Nur Erwachsene dürfen rausgehen zum Einkaufen. Keiner arbeitet mehr."
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Im mittelamerikanischen El Salvador haben die Bauarbeiten für ein giantisches Projekt begonnen. Innerhalb von zwei Monaten soll in der Hauptstadt San Salvador das nach Regierungsangaben größte Krankenhaus Lateinamerikas entstehen.

In Brasiliens Metropole Rio de Janeiro wird auf die Desinfektion öffentlicher Verkehrsmittel gesetzt. Bürgermeister Marcelo Crivella warnte, man habe nicht genügend Kliniken. Auch in Brasilien wächst die Sorge vor einer vielfach unerkannten Weitergabe des Coronavirus von jüngeren Infizierten ohne Symptome auf Ältere.

In Chile besichtigte Staatspräsident Sebastián Piñera eine exklusiv für Covid-19-Patienten aus dem Boden gestampfte Notfallkklinik. Piñera sagte, man wolle den Infizierten die bestmöglcihe Versorgung bieten. Die Regierung beschloss ein Nothilfeprogramm für die Wirtschaft mit einem Volumen von 11 Milliarden Dolllar.

Für sieben Kommunen der Hauptstadt Santiago wurde eine generelle Ausgangssperre verhängt. Die Landesgrenzen sind bereits seit mehreren Wochen für den Personenverkehr geschlossen.